In Reinraumwerkbänken der optischen Industrie kommt es häufig zu Linsenverschmutzungen. Ursache hierfür ist die nicht standardisierte Bedienung der Schutzspiegel, wodurch Staub eingeatmet oder in die Schutzspiegel geblasen wird. Häufiges Schneiden beim Einsetzen und Entnehmen der unteren Schutzlinse erhöht ebenfalls das Risiko einer Verschmutzung des mittleren Schutzspiegels. Bei Wartungsarbeiten führen das Einsetzen und Entfernen von optischen Fasern und Inspektionslinsen oft zu Verschmutzungen des oberen Schutzspiegels und des optischen Strahlengangs. Daher ist es entscheidend, beim Austausch von Schutzlinsen die Normen einzuhalten und die Reinraumwerkbank der Klasse 100 korrekt zu verwenden, um die Ausfallrate des Schneidkopfes zu reduzieren. Laut der Redaktion von Dersion treten die häufigsten Probleme wie folgt auf.
Worauf ist bei der Nutzung einer Reinraumwerkbank der Klasse 100 vor Ort zu achten? Es ist zwar eine Reinraumwerkbank der Klasse 100 vorhanden, der Lagerbereich ist jedoch nicht separat eingerichtet. Häufig befinden sich Rückstände auf der Werkbank oder sie wird mit Büro- und Lagerbereichen geteilt. Die Reinraumwerkbank wurde vor einer starken Kontaminationsquelle nicht benutzt.
2) Es gibt kein Programm zur Filterwartung und zum Filterwechsel. Auch bei seltenerer Filternutzung ist kein jährlicher Austauschplan vorgesehen. Bei Filtern mit Defekten ist die Reinigungsleistung stark reduziert.
3) Vor der Inbetriebnahme eines Reinraumarbeitsplatzes der Klasse 100 sind keine Vorbereitungsarbeiten erforderlich. Im Allgemeinen sollte man mindestens eine halbe Stunde vorher mit der Inbetriebnahme beginnen. Bei stark verschmutzter Raumluft empfiehlt es sich, zunächst die Luftzufuhr des Arbeitsplatzes nicht zu öffnen und die Innenwände sowie die Oberflächen mit Alkoholtüchern zu reinigen.
4) Der Betrieb nahegelegener Hilfseinrichtungen oder schwerer Maschinen wird nicht eingestellt. Um den Luftstrom zu minimieren, müssen Lüfter und Abluftsystem abgeschaltet werden.
5) Temporäre Alternativen bergen neue Kontaminationsrisiken. Einige Anwender verfügen nicht über einen Reinraum der Klasse 100, sondern können mit einem großen, sauberen Plastiksack arbeiten. Dabei stellt sich folgendes Problem:
Das Vorhandensein eines Zufalls. Aufgrund einer unsauberen Umgebung wird die Überprüfung der Oberflächenreinheit des Schnittstellenhohlraums und des Glasfasersteckers in diesem kritischen Schritt wahrscheinlich ausgelassen. 2. Kreuzkontamination: Die Oberfläche des Schneidkopfes weist eine große Menge Metallstaub auf, der mit dem Plastikbeutel in Kontakt kommt und dadurch den Glasfaserkopf und anschließend die Schneidkopflinse verunreinigt. Die Sauberkeit des Plastikbeutels selbst kann nicht gewährleistet werden.
6) Unzureichende Anzahl an Reinraumarbeitsplätzen der Klasse 100 oder mangelndes Qualitätsbewusstsein des Kundendienstpersonals. Die Arbeitsplätze befinden sich in Regionen mit vielen Kunden. Sie stehen üblicherweise im Büro, sind sperrig und daher schwer zu transportieren; in der Eile wird oft nicht daran gedacht, sie zu bewegen!
7. Einige Kunden verwenden Wattestäbchen mit Schwammspitze. Wir haben festgestellt, dass diese Wattestäbchen oft einen Abdruck hinterlassen. Dieser weiße Abdruck unter violettem Licht beeinträchtigt die Stauberkennung. Daher nicht empfehlenswert. Wir empfehlen stattdessen die Verwendung von Marken-Staubtüchern oder Faserstäbchen.
Veröffentlichungsdatum: 29. Dezember 2023